Das Planen von Leerrohren für eine Wallbox, insbesondere wenn gleich eine zweite einbezogen werden soll, ist eine kluge Entscheidung. Die Installation und der Anschluss von Elektrofahrzeugen wird dadurch nicht nur einfacher, sondern auch flexibler. Mehrere Szenarien und langfristige Vorteile sprechen dafür, diese Maßnahme schon in der Planungsphase zu berücksichtigen.
Vorteile der gleichzeitigen Planung
Die gleichzeitige Installation von Leerrohren, um eine zweite Wallbox anzuschließen, bietet zahlreiche Vorteile. Vor allem ist die spätere Erweiterbarkeit der Ladeinfrastruktur gewährleistet, ohne dass aufwendige Nacharbeiten nötig werden. Einmal eingegrabene Leitungen bedeuten weniger Aufwand und Kosten für die Zukunft.
Hier einige wesentliche Gründe, die dafür sprechen:
- Flexibilität: Mit beiden Leerrohren wird die Nutzung von zwei Wallboxen ohne große Umbaumaßnahmen möglich.
- Kosteneffizienz: Die gleichzeitige Verlegung minimiert Material- und Arbeitskosten, da Sie nicht zweimal graben müssen.
- Zukunftssicherheit: Elektrofahrzeuge werden immer beliebter, und die Möglichkeit mehrerer Ladepunkte kann die Immobilie attraktiver machen.
Planung und Installation
Bevor Sie mit dem Verlegen der Leerrohre beginnen, sind einige Schritte notwendig. Beginnen Sie mit einer umfassenden Planung, in der alle Aspekte der Elektromobilität in Ihre Überlegungen einfließen sollten.
Zuerst ist es wichtig, den Standort der Wallboxen zu bestimmen. Idealerweise sollten diese in der Nähe der vorhandenen Stromzufuhr liegen. Berücksichtigen Sie auch die Wetterbeständigkeit der Materialien, da die Rohre den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind.
Schritt-für-Schritt zur Planung
1. Erstellen Sie einen Plan, der die Lage der beiden Wallboxen und der Leerrohre zeigt.
2. Bestimmen Sie die Anforderung an die Leitungen, je nach Ladeleistung der Wallboxen.
3. Wählen Sie die richtigen Materialien aus, die den örtlichen Bauvorschriften entsprechen.
4. Führen Sie die Erdarbeiten durch und verlegen Sie die Leerrohre.
5. Ziehen Sie nach der Installation einen Elektriker hinzu, um die Wallboxen korrekt anzuschließen.
Fehler vermeiden
Häufige Fehler bei der Planung sind unzureichende Tiefenangaben oder die Wahl minderwertiger Materialien. Achten Sie darauf, dass die Rohre tief genug vergraben werden, um Frostschäden zu vermeiden, und wählen Sie Materialien aus, die UV-beständig sind.
Energieverbrauch und Kostenaspekte
Bitte beachten Sie, dass der Betrieb von zwei Wallboxen auch den Energieverbrauch beeinflusst. Prüfen Sie vor der Planung, ob die bestehende elektrische Infrastruktur ausreichend ist. Die Anforderungen an den Hausanschluss können unterschiedlich sein, je nachdem, wie viel Leistung die Ladestationen benötigen.
Ein weiterer Aspekt sind die monatlichen Kosten für den Betrieb. Diese können variieren, je nachdem ob Sie einen speziellen Tarif für Elektrofahrzeuge haben oder nicht. Zudem sollten staatliche Förderungen für Ladeinfrastruktur in Betracht gezogen werden.
Zukunftsperspektiven der Elektromobilität
Elektromobilität wird sich in den kommenden Jahren weiter entwickeln. Mit der Planung mehrerer Wallboxen stellen Sie sicher, dass Sie für die Zukunft gerüstet sind. Möglicherweise möchten Sie künftig auch Auto-zu-Netz-Lösungen oder intelligente Steuerungen einsetzen. Daher ist eine vorausschauende Planung von großer Bedeutung.
Auswahl der passenden Leerrohre und Schutzsysteme
Bei der Planung für eine oder mehrere Ladestationen entscheidet die richtige Wahl der Leerrohre über Lebensdauer, Nachrüstbarkeit und Arbeitserleichterung. Im Außenbereich sind in der Regel nur UV-beständige, druckstabile Rohre sinnvoll, die mechanische Belastungen durch Fahrzeuge, Frosthebungen und Erdbewegungen aushalten. Im Innenbereich können andere Anforderungen im Vordergrund stehen, etwa Brandschutz oder enge Biegeradien in Technikräumen und Kellern.
Für Zuleitungen zu einer Wallbox und einer möglichen Erweiterung haben sich folgende Rohrarten bewährt:
- Stabile PVC- oder PE-HD-Leerrohre mit geeigneter Druckfestigkeit bei Erdverlegung (oft als Kabelschutzrohr mit definierter Belastungsklasse gekennzeichnet).
- Starre Installationsrohre (z. B. PVC oder halogenfrei) für den Innenbereich, wenn Trassen sauber geführt und mechanisch geschützt sind.
- Flexible Wellrohre mit Zugdrähten für kurze Strecken oder in Bereichen mit vielen Richtungsänderungen.
Der Innendurchmesser des Rohres muss so dimensioniert sein, dass das vorgesehene Kabel und wenigstens ein zusätzliches Kabel für eine zweite Station oder spätere Steuerleitungen problemlos eingezogen werden können. Ein Rohr, das beim ersten Zug schon fast voll ist, bietet keinen Mehrwert für spätere Erweiterungen. Planen Sie lieber eine Stufe größer und bedenken Sie, dass Kabel in Bögen etwas mehr Querschnitt benötigen, als es eine theoretische Berechnung oft vermuten lässt.
Zusätzlich zum Rohrmaterial spielen Muffen, Bögen und Übergänge eine zentrale Rolle. Lange, flache Bögen schonen die Kabel und erleichtern das Einziehen deutlich. Vermeiden Sie kleinteilige Knickstellen, enge 90-Grad-Winkel oder wilde Richtungswechsel, die später nur mit beträchtlichem Aufwand überwunden werden können.
Führung der Leerrohre im Gelände und durch die Bausubstanz
Wer von vornherein an zwei Ladepunkte denkt, muss den Ablauf der Leerrohre so planen, dass beide Versorgungswege sauber getrennt, aber möglichst effizient geführt werden. Meist haben Sie die Wahl zwischen einer sternförmigen Führung vom Technikraum aus oder einer Stammleitung mit Abzweig im Außenbereich. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die sich vor allem in Zugänglichkeit und Erweiterbarkeit zeigen.
Bei sternförmiger Führung wird für jede mögliche Wallbox ein eigenes Rohr vom Verteiler oder Zählerschrank bis zum Montageort verlegt. Dadurch bleibt die Trasse übersichtlich, und im Fall eines Defekts oder einer späteren Nachrüstung ist immer klar, welches Rohr zu welchem Punkt gehört. Der Materialaufwand steigt zwar, aber Sie vermeiden komplexe Abzweige im Erdreich. Bei einer Stammleitung mit Außenabzweig wird ein kräftig dimensioniertes Rohr bis zu einem außenliegenden Verteilpunkt geführt, von dem aus Seitentrassen zu den einzelnen Stellplätzen abgehen. Diese Bauweise eignet sich, wenn viele Stellplätze an einer Zufahrt liegen und später unterschiedliche Ladepunkte versorgt werden sollen.
Für die Umsetzung im Gelände haben sich folgende Vorgehensweisen bewährt:
- Vor dem Aushub den Ablauf mit einer Schnur oder Markierspray festlegen und direkt die Positionen beider möglichen Ladestationen markieren.
- Beim Graben ein Gefälle vermeiden, in dem sich Wasser sammeln kann, oder alternativ tieferliegende Bereiche mit Sandbett und Drainagemöglichkeiten ausstatten.
- Leerrohre immer im Sandbett verlegen, scharfe Steine und Bauschutt konsequent fernhalten und eine Verdichtung der umgebenden Erde in Lagen vornehmen.
- Über dem Rohr ein Warnband einlegen, das bei späteren Erdarbeiten frühzeitig darauf hinweist, dass darunter eine Versorgungsleitung liegt.
Beim Durchbruch durch Kellerwände, Bodenplatten oder Garagenwände ist eine sichere Abdichtung gegen Feuchte, Radon und Luftzug Pflicht. Hier kommen geprüfte Dichtsysteme mit Pressringen oder Brush-Dichtungen zum Einsatz. Wenn bereits zwei oder mehr Leerrohre für künftige Ladestationen vorgesehen sind, sollten Sie gleich eine passende Mehrsparten-Dichtung oder ein Modul mit Reserveschächten einbauen. Das erleichtert spätere Kabelnachrüstungen erheblich und verhindert Bastellösungen mit provisorisch abgedichteten Rohrdurchführungen.
Verteiltechnik, Steuerleitungen und Reserven planen
Die Leerrohre zur Ladestelle sind nur eine Seite der Medaille. Mindestens genauso wichtig ist die Planung des Bereichs, in dem Zuleitungsschutz, Lastmanagement und Messung zusammenkommen. Wer einen Platz für eine weitere Ladestation vorsieht, sollte im Technikraum ebenfalls Reserven schaffen. Dazu gehören freie Hutschienenplätze, ausreichend dimensionierte Sammelschienen, Platz für zusätzliche Sicherungsautomaten, Fehlerstromschutzschalter und gegebenenfalls Komponenten für Lastmanagement und Energiebilanzierung.
In der Praxis ist es hilfreich, neben den Leistungsleitungen auch Steuerleitungen und Kommunikationswege über Leerrohre vorzusehen. So lassen sich spätere Funktionen integrieren, ohne neu stemmen oder graben zu müssen. Typische Anwendungsfälle sind:
- Lastmanagement zwischen zwei oder mehreren Ladestationen, das über Datenverbindungen oder Steuersignale realisiert wird.
- Anbindung an ein Energiemanagementsystem, das beispielsweise PV-Erzeugung, Batteriespeicher und Ladepunkte koordiniert.
- Kontaktsignale für Tarifumschaltung, Freigabe oder Zugangskontrolle.
Ein sauberes Konzept orientiert sich an der Frage, welche Betriebsarten später gewünscht sind: gemeinsamer Anschluss mit dynamischer Leistungsverteilung, individuelle Absicherung pro Ladestation, Integration von PV-Überschussladung oder Einbindung von Mieterstromkonzepten. Für jede dieser Möglichkeiten lohnt sich ein Blick in die Datenblätter der vorgesehenen, oder potenziell später eingesetzten, Ladetechnik. Dort findet sich meist, welche Schnittstellen vorhanden sind und welche Leitungen im Rohr hierfür sinnvoll sind.
Um die nötigen Reserven strukturiert vorzusehen, hat sich folgende Vorgehensweise bewährt:
- Geplante Anschlussleistung der ersten und möglichen zweiten Ladestation festlegen, inklusive maximaler Erweiterung (z. B. Aufrüstung von 11 auf 22 kW nach Netzbetreiberfreigabe).
- Kabelquerschnitt und Leitungstyp mit einer Elektrofachkraft anhand der zu erwartenden Ströme, Leitungslängen, Häufung und Verlegeart abstimmen.
- Zu jeder Leistungsleitung ein zusätzliches Leerrohr für Steuer- oder Datenleitungen vorsehen, um spätere Funktionen ohne Bausubstanzarbeiten integrieren zu können.
- Im Verteilerfeld klar beschriftete Reserven einplanen, die später ohne erneute Umbauten bestückt werden können.
Dokumentation, Beschriftung und Wartbarkeit der Installation
Eine vorausschauende Planung nutzt wenig, wenn nach einigen Jahren niemand mehr nachvollziehen kann, wo welche Leitung liegt oder welches Rohr zu welchem Stellplatz gehört. Deshalb ist eine saubere Dokumentation Teil der handwerklich sauberen Ausführung. Je mehr Optionen und Reserven vorgesehen sind, desto wichtiger wird eine klare Zuordnung.
Direkt bei der Verlegung der Leerrohre lohnt es sich, jedes Rohr mit einer eindeutigen Kennzeichnung zu versehen. Das kann ein dauerhafter Aufdruck, ein Etikett in einem Zugschacht oder eine Nummerierung an der Wanddurchführung im Keller sein. Im Technikraum sollten die zugehörigen Felder im Verteiler die gleiche Kennzeichnung tragen. Wer zusätzlich noch den Ablauf skizziert, erspart sich bei späteren Anpassungen viel Sucharbeit.
Bewährt hat sich folgender Ablauf:
- Fotoaufnahmen der offenen Gräben und Wanddurchführungen anfertigen, bevor Verfüllung oder Verputz erfolgt.
- In einem einfachen Plan die Lage der Rohre, Abzweige und Endpunkte mit Maßangaben von festen Bezugspunkten (Hauskante, Tür, Fenster) dokumentieren.
- Leerrohre im Keller oder Technikraum gut lesbar beschriften und bei Bedarf eine kleine Legende im Verteiler anbringen.
- Die Belegungen der Rohre (besetzt, Reserve für zweite Ladestation, Reserve für Steuerleitungen) in einem Wartungsordner festhalten.
Diese Unterlagen sind nicht nur für die eigene Orientierung hilfreich, sondern auch für Fachbetriebe, die später eine zweite Ladestation anschließen oder das System erweitern. Zudem lassen sich damit Kabelwege nachweisen, was bei Umbauten oder Grundstücksveränderungen wertvoll ist. Wer die Installation so vorbereitet, schafft eine strukturierte Basis, auf der sich zusätzliche Ladepunkte, Steuerungen oder neue Energiesysteme problemlos aufbauen lassen, ohne erneut umfangreiche Bauarbeiten auszulösen.
FAQ zu Leerrohren für Wallbox und zweite Wallbox
Welchen Durchmesser sollten Leerrohre für eine Wallbox mindestens haben?
Für eine typische Leitung 5×6 mm² empfiehlt sich ein Innendurchmesser von mindestens 25 Millimetern, besser 32 Millimeter. Wenn ein zweites Kabel, Netzwerkleitung oder Steuerkabel mitgeführt werden soll, ist ein Rohr mit 40 Millimetern deutlich sinnvoller, damit die Leitungen beim Einziehen nicht beschädigt werden.
Wie viele Leitungen dürfen in ein Leerrohr für die Wallbox?
Die zulässige Anzahl richtet sich nach Durchmesser, Füllgrad und Kabelquerschnitt. In der Praxis wird für Wallbox-Zuleitungen meist ein Rohr pro Leistungskabel gewählt, zusätzlich ein zweites Rohr für Datenleitungen oder spätere Erweiterungen, weil so Zugkräfte, Wärmeentwicklung und mechanische Belastungen klar getrennt bleiben.
Aus welchem Material sollten Leerrohre im Außenbereich bestehen?
Im Erdreich sind druckstabile, glatte Kabelschutzrohre aus PVC oder PE mit erhöhter Ringsteifigkeit (z. B. Klasse SN4 oder SN8) üblich. Auf Putz, an der Fassade oder in der Garage kommen oft UV-beständige, starre Installationsrohre oder stabile Wellrohre mit innen glatter Oberfläche zum Einsatz.
Müssen Leerrohre für die Wallbox unbedingt im Erdreich verlegt werden?
Die Leitungen können auch über die Fassade, durch Keller oder entlang von Carport-Trägern geführt werden, solange mechanischer Schutz und Witterungsbeständigkeit sichergestellt sind. Ein im Boden geführtes Rohr ist jedoch meist die optisch unauffälligste und langfristig robusteste Lösung.
Wie tief sollten Leerrohre im Garten verlegt werden?
Im privaten Bereich haben sich Verlegetiefen von 60 bis 80 Zentimetern bewährt, um Frost, Spatenstiche und andere Belastungen sicher abzufangen. Kabelsand als Bettung und ein Warnband oberhalb des Rohres erhöhen die Sicherheit und erleichtern späteres Auffinden.
Wie plane ich Leerrohre, wenn später eine zweite Wallbox dazukommen soll?
Vom Hausanschluss oder Unterverteiler aus sollten zwei getrennte Rohrstrecken zur Stellfläche führen oder ein ausreichend großes Rohr mit Zugdraht vorgesehen werden. Am Endpunkt empfiehlt sich eine Verteilbox oder ein großzügig bemessenes Leerrohr-Reserveende, aus dem später eine weitere Zuleitung zur zweiten Ladesäule geführt werden kann.
Können Steuer- und Datenleitungen mit der Leistungszuleitung in einem Leerrohr liegen?
Aus elektrotechnischer Sicht ist die gemeinsame Führung von Starkstrom- und Datenleitungen im selben Rohr nicht empfehlenswert, weil Störungen auftreten können und die Trennung bei späteren Arbeiten erschwert wird. Besser ist ein eigenes, kleineres Rohr für Steuerleitungen, Netzwerkkabel oder künftige Lastmanagementtechnik.
Welche Rolle spielt das Leerrohr beim Überspannungs- und Personenschutz?
Das Rohr selbst ersetzt keinen Überspannungs- oder Fehlerschutz, bietet aber mechanische Sicherheit und Schutz vor Feuchtigkeit an der Leitung. Erdung, Schutzorgane im Verteiler und Fehlerstromschutzschalter nach aktuellen Normen müssen immer zusätzlich vorgesehen und durch eine Elektrofachkraft geplant werden.
Wie verhindere ich Wasseransammlungen im Leerrohr?
Gefälle in eine Richtung, dicht verschlossene Rohrenden und möglichst wenig Bögen reduzieren das Risiko stehender Feuchtigkeit. Im Erdreich helfen geeignete Dichtstopfen oder Gelstopfen an den Hauseinführungen und Anschlusskästen, damit kein Wasser in Gebäudeteile eindringen kann.
Wie viele Bögen darf ein Leerrohr für die Wallbox haben?
Je weniger Richtungsänderungen, desto besser lassen sich Kabel einziehen und später austauschen. In der Praxis sollten pro Zugstrecke idealerweise nicht mehr als zwei bis drei 90-Grad-Bögen verwendet werden, und große Radien sind deutlich angenehmer als enge Kurven.
Ist ein Zugdraht im Leerrohr zwingend erforderlich?
Ein stabiler Zugdraht erleichtert das Einziehen der Leitungen enorm und spart bei späteren Nachrüstungen viel Zeit. Er sollte durchgehend im Rohr verbleiben, gut befestigt und gegen unbeabsichtigtes Herausziehen gesichert werden.
Wer darf die Leitungen im Leerrohr anschließen und in Betrieb nehmen?
Die gesamte elektrische Anlage inklusive Wallbox, Absicherung und Verdrahtung muss von einer eingetragenen Elektrofachkraft errichtet oder zumindest geprüft und in Betrieb genommen werden. Eigenleistungen können sich auf Erdarbeiten und das Verlegen der Rohre beschränken, sofern dies mit der Fachkraft abgestimmt ist.
Fazit
Gut geplante Leerrohre für Wallbox-Anschlüsse ermöglichen eine saubere, geschützte Leitungsführung und halten den Aufwand für spätere Erweiterungen überschaubar. Wer Platzreserven, getrennte Wege für Leistung und Steuerung sowie sinnvolle Verlegetiefen berücksichtigt, schafft eine Anlage, die auch eine zweite Ladesäule ohne größere Bauarbeiten aufnehmen kann. In Abstimmung mit einer Elektrofachkraft entsteht so eine langlebige, erweiterbare Infrastruktur für die Elektromobilität am eigenen Stellplatz.